Die Schicksale von Franz und Franziska Jägerstätter und deren Kinder bewegen immer wieder. Franz, ein junger, gläubiger Bauer hat offene Augen und Ohren für die Ereignisse während der NS-Zeit. Das große Verbrechen ist für ihn der Krieg; er sieht es als Schuld an, zu kämpfen und andere Menschen zu töten, damit Hitler die ganze Welt beherrschen könne. Er weiß, dass diese Entscheidung sein Leben kosten wird und ist im Zweifel, ob er dies seiner Familie zumuten dürfe. Seine Frau Franziska versteht die Motive ihres Mannes und hält zu ihm.
Am 4. März 2013 vollendet Franziska ihr 100. Lebensjahr; am 9. August werden es 70 Jahre, dass Franz hingerichtet wurde.
Aus diesem Grund sind unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Bischof Dr. Ludwig Schwarz und Superintendent Dr. Gerold Lehner Schüler aller Altersgruppen eingeladen, sich mit dem Leben und Denken dieserbeiden Menschen auseinander zu setzen:
Die Bibel - und hier v.a. die Glücklichpreisungen der Bergpredigt (Mt 5,1- 11) - war für sie Orientierung und entscheidender Halt.
Hilfreiche Fragen für die Annäherung an das Thema:
Der Ertrag dieser Beschäftigung kann auf unten angeführte Weise geschehen und
soll am Jägerstätter-Gedenktag, dem 21. Mai 2013, in Linz vorgestellt werden.
Mögliche Formen
Es ist geplant, eine Auswahl der Einreichungen zu publizieren.
Wir laden DirektorInnen und LehrerInnen wiederum herzlich ein, das Thema
aufzugreifen und freuen uns auf interessante Beiträge.
Thomas Schlager-Weidinger,
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz,
Salesianumweg 5, 4020 Linz, Tel. 0732/7722666 - 1191
t.schlager-weidinger@ph-linz.at
Einreichungen bis zum 22. März 2013
http://www.edugroup.at/detail/selig-die-frieden-stiften.html