Pfarrgemeinde Schiedlberg
Die Pfarre Schiedlberg stellt sich vor
Schiedlberg ist die nördlichste Pfarrgemeinde im Dekanat Steyrtal und liegt inmitten fruchtbarer Felder auf der TraunEnns-Platte. Aus welcher Richtung man auch nach Schiedlberg kommt, von weitem sieht man die Kirche. Diese wurde unter Kaiser Josef II. von 1786 bis 1790 errichtet. Der stattliche und außen weitgehend schmucklose Kirchenbau birgt im Inneren eine qualitätvolle spätbarocke Ausstattung, die aus aufgelassenen Klöstern und Kirchen stammt. Dieser Gegensatz zwischen pragmatisch-schlichtem Bau und repräsentativer Ausstattung überrascht und beeindruckt Besucher:innen beim Betreten der Kirche.
Die Pfarre wird von einem Seelsorgeteam geleitet. Sehr viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich, in der Liturgie und in der Caritas, im Sekretariat oder auch wenn etwas zu reparieren ist. Die großen Feste im Jahreskreis feiern wir mit vielfältiger musikalischer Gestaltung und oft mit Agape. Gemeinschaft erleben wir auch auf dem Kirchenplatz, beim Pfarrfasching oder bei Grillfesten. Täuflingsmesse, Kinderkirche, Jungscharund Ministrantenstunden werden ebenso gerne besucht. Ein breites Angebot für Kinder, Familien, Frauen und Männer sowie Senior:innen prägt das Pfarrleben.
PROFESSIONELL HELFEN Die Hilfsgemeinschaft SSTA (Schiedlberg, Sierning, Ternberg, Aschach), die Hilfsprojekte in Afrika, in Rumänien, in der Ukraine und in Österreich betreut, ist aus dem Pfarrgemeinderats-Fachausschuss Caritas in Schiedlberg hervorgegangen. Viele Schiedlberger:innen setzen sich für die Hilfsgemeinschaft ein: backen Torten, sammeln Kleidung, Schultaschen oder Bücher und Geld.
Ein großes Projekt ist zurzeit die Kircheninnenrenovierung. Wir freuen uns, wenn unsere Kirche in neuem Glanz erstrahlt. 2024 sind es 250 Jahre seit der Pfarrgründung.
Mariä Verkündigung zu Schiedlberg
Die Pfarre Schiedlberg verdankt ihre Errichtung dem Reform-Kaiser Joseph II. (1789-1790). Die Kirche wurde von 1786 bis 1790 erbaut. Sie ist Mariä Verkündigung geweiht.
Der nüchterne klassizistische Kirchenbau hat ein einschiffiges dreijochiges Langhaus mit einem Flachhängekuppelgewölbe und einen eingezogenen rechteckigen Chor mit einem Segmentbogenschluss und einer hinter dem Chor anschließendem Sakristeianbau. Die Westempore ist dreiachsig. Der eingestellte Westturm hat eine Haube. Das West- und Südportal ist klassizistisch.
Der Hochaltar mit Statuen im Stil des Rokoko mit einem Altarbild vom Maler Franz Xaver Gürtler (1777) wurde 1839 aus der aufgelassenen Cölestinerinnen-Kirche Steyr hierher übertragen. Die einfacheren Seitenaltäre sind aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kanzel ist aus 1804. Die barocke Figur Maria Immaculata im Langhaus ist aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Quellen: