Pfarrgemeinde Aschach an der Steyr
Die Pfarre Aschach an der Steyr stellt sich vor
Aschach an der Steyr verfügt heute über ein sehr aktives Pfarrleben. Neben dem PfarrCaritas-Kindergarten sind auch der Kontakt zur Volksschule sowie die Einbindung der Vereine der Gemeinde wie etwa Musikverein, Chöre, Senioren und Theatergruppe sehr lebendig. So werden auch die Heimspiele des FC Aschach in der Wochenordnung verkündet.
DIE SÄULE EHRENAMT: Mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeiter:innen halten die Gemeinschaft in Schwung. So konnte im Jahr 2013 der Pfarrhof zum Veranstaltungszentrum „Martinshof“ – mit Pfarrkanzlei und Bücherei – vorwiegend mit Eigenleistung der Pfarrangehörigen für das Leben der Pfarre ausgebaut werden. Jetzt wird er intensiv von Yoga-, Sport und Tanzgruppen, sowie für private Feiern gebucht. Auch der jährliche Reinigungs- und Instandhaltungstag findet zahlreiche Freiwillige, die mit entsprechendem Werkzeug, Know-how und Feuereifer dem Staub und Unkraut zu Leibe rücken. Die Pfarre wird von einer Pastoralassistentin gemeinsam mit dem Pfarrer von Sierning geleitet, unterstützt von einem Team, das die Wortgottesdienste gestaltet.
Das Aschacher Pfarrleben ist mit Jungschar, Ministranten und Firmlingen sehr lebendig.
Für die 1.436 Katholiken der Pfarre gibt es derzeit etwa einen alphaGlaubenskurs und gemeinsame Kinoabende zum Leben Jesu. Obwohl durch die Nähe zur Stadt Steyr die Bevölkerungszahl ständig steigt, hat sich Aschach mit derzeit knapp 2.300 Einwohner:innen eine durchaus ländliche Struktur bewahrt. (Kirchenzeitung,Sommer 2023)
Die Kirche ist dem Hl. Martin von Tours geweiht.
Eine Kirche in Aschach wurde 1108 urkundlich genannt. Der Chor aus 1471 und das Langhaus aus 1513 wurden 1892 restauriert und erweitert.
Das einschiffige dreijochige Langhaus und der zweijochige Chor mit Dreiachtelschluss sind teils mit gewundenen Rippen netzrippengewölbt. Die dreiachsige zweimal gebrochene Westempore ist netzrippenunterwölbt. Der Westturm trägt einen Pyramidenhelm aus 1906. Am Langhaus sind beidseits Anbauten aus 1892.
Die Einrichtung des Gotteshauses ist aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Es gibt eine gotische Halbfigur Muttergottes mit Kind aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Zwei barocke Ölbilder Antonius und Leonhard um 1700 wurden in der Art des Johann Karl von Reslfeld gemalt.
Es gibt eine verzierte Glocke aus 1537.
2015 wurde der Martinshof von Diözesanbischof Ludwig Schwarz gesegnet und offiziell eröffnet. Das neue Pfarrzentrum ist Treffpunkt für die aktiven Gruppen vor Ort.
Quellen: