Versöhnung

Wir sind auf dem Weg zum Menschen, wir sind unfertige Menschen, wir sind oft noch keine Menschen – so wie wir uns aufführen. Alles beginnt damit, sich das einzugestehen.
Der Perfektionist in uns tut sich genau damit schwer. Es darf keine Niederlagen geben. Die lügen wir weg. So wird man zum Heuchler, der anderen alles Mögliche vorgaukelt.
Und bei mir selbst schafft der Perfektionismus viele Enttäuschungen. Ein Versagen ist nicht mehr drin, ein Fehler, ein Scheitern, ein Nicht-Gelingen. Der beste Weg ins Burn-Out.
Im Bußsakrament wird uns ein anderer Weg angeboten:
Da wird uns gesagt: Versagen ist drin und Neubeginn. Ich habe das Recht, ein anderer/eine andere zu werden. Ich darf mich ändern, kann mich ändern, kann noch wachsen, kann verändern, was mich und andere an mir stört.
Wir laden ein: Nützen Sie die Möglichkeit für eine persönliche Aussprache oder ein Beichtgespräch mit sakramentaler Lossprechung! Wir bitten um telefonische Vereinbarung unter 0676 8776 5833 (Pfarrer) oder 0732/300117 (Sekretariat).