Fachteam Schöpfungs- verantwortung

Ziele, Aufgaben, Aktivitäten:
Energiebuchhaltungs-Tool für Pfarren
Weiterführung des Projekts Klimabündnis Pfarren
Vorträge über Klimaveränderung
Schöpfungsgottesdienste
Mitglieder:
Ludwig Gabriel
Andrea Höller
Franz Jetschgo
Andrea Weidenholzer
Josef Wöhrer
Ansprechperson:
Josef Wöhrer
josef.woehrer@eduhi.at
Leitlinien des Fachteams Schöpfungsverantwortung der Pfarre Sarleinsbach
Die Arbeit des Fachteams (FA) Schöpfungsverantwortung ist getragen vom christlichen Verständnis, dass Gott Schöpfer unserer Welt ist, sie sein Eigentum ist, uns von ihm anvertraut zum sorgsamen und würdevollen Umgang. Gott hat sie uns Menschen übergeben zur nachhaltigen Nutzung und zur Freude. Dies schließt ein, dass wir Ihre Fruchtbarkeit, Vielfalt, Schönheit und Nützlichkeit auch für zukünftige Generationen erhalten wollen.
Mit diesem Verständnis möchte das Fachteam daran arbeiten, die Thematik der Schöpfungsverantwortung, welche im Speziellen und mit Schwerpunkt den Klimaschutz, den Artenschutz, die Nachhaltigkeit, den Schutz unserer Umwelt im Allgemeinen und die Würde des Menschen im Besonderen beinhaltet, innerhalb der Pfarre zu verbreiten und zu einer wesentlichen Priorität des Handelns zu machen.
Es ist unser Verständnis, dass die insbesondere von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ ins Zentrum eines christlichen Lebens gestellte Schöpfungsverantwortung alle Bereich der Kirche und der Gläubigen durchdringt und auch in der Liturgie entsprechende Berücksichtigung findet.
Ein wesentlicher Bereich der Schöpfungsverantwortung ist der Klimaschutz. Der Klimawandel stellt entsprechend wissenschaftlichen Erkenntnissen eine der größten Bedrohungen für unsere globale, aber auch lokale Gesellschaft und unsere Mutter Erde dar. Maßnahmen müssen umgehend gesetzt werden, um katastrophale Auswirkungen zu verhindern. Daher wird und muss es auch eine vorrangige Aufgabe des Fachteams Schöpfungsverantwortung sein, sich des Klimaschutzes mit höchstem Bemühen anzunehmen.
Schöpfungsverantwortung umfasst aber auch viele andere Bereiche, die wiederum oftmals mit dem Klimaschutz in Zusammenhang stehen – wie:
- eine nachhaltige, ausreichende, lokal verfügbare und leistbare Energieversorgung
- Energieeffizienz und den schonenden Umgang mit Ressourcen
- die Vermeidung und Verwertung von Abfall
- eine nachhaltige und artgerechte Landwirtschaft als Basis für ein leistbare, gesunde, saisonale und regionale Ernährung
- nachhaltigen Verkehr
- Vermeidung von Lärm
- ökologisches Bauen und Sanieren und lebenswertes Wohnen
- Artenschutz/Biodiversität
- den Schutz von Wasser, Luft, Wald und Böden
- ökologische und sozial verträgliche Arbeitsbedingungen
„Wir reden hier nicht von einer optionalen Haltung, sondern von einer grundlegenden Frage der Gerechtigkeit, da die Erde, die wir empfangen haben, auch jenen gehört, die erst noch kommen.“
„Die Umwelt ist in der Logik des Empfangens angesiedelt. Sie ist eine Leihgabe, die jede Generation empfängt und an die nächste Generation weitergeben muss.“ [LS 159]
Als Vorlage für diesen Text wurden die Leitlinien des Fachausschusses Schöpfungsverantwortung des Vikariats Wien Stadt verwendet.
https://www.erzdioezese-wien.at/dl/pLkkJKJOlNkoJqx4KJK/FA-SV_Leitlinien_FA-SV_200330_Final_pdf [28.1.2023]