Der hl. Sebastian wurde als Sohn von römischen Eltern im dritten Jahrhundert in Südfrankreich geboren. Bald nach seiner Geburt übersiedelte die Familie in die Stadt Mailand in Oberitalien. Schon von seiner Kindheit an schwärmte er für das Militär. Die Jahre vergingen, und als Erwachsener wurde Sebastian zum Hauptmann ernannt und zur kaiserlichen Garde nach Rom versetzt. Als Soldat tat er seine Pflicht und war bei seinen Untergebenen sehr beliebt. Am Anfang konnte er seinen Glauben zum Christentum verheimlichen. Er tat dies nicht aus Feigheit, sondern als echter Christenjunge brannte er darauf, noch Vielen das Leben für Christus zu ermöglichen. So kam es, wie es kommen musste und Sebastian wurde verraten. So ließ ihn der Kaiser noch am selben Abend mit Pfeilen erschießen. In dieser Nacht wollte ihn eine christliche Witwe namens Irene ehrenvoll bestatten. Doch sie sah, dass Sebastian noch am Leben war, und brachte ihn zu ihr nach Hause, wo sie ihn gesund pflegte. Als er wieder genesen war ging er wieder zum Kaiser, um die Rechte der Christen zu vertreten. Dieser ließ ihn allerdings erneut hinrichten.