Martinsfest 2017
Er zeigte uns, wie man im Alltag Menschen helfen kann. Er ist kein Heiliger durch ein Martyrium geworden! Nein, sein Leben, seine Nächstenliebe ließen ihn unvergesslich werden.
Die Faszination des Helfens berührt auch die Kinder in unserem Kindergarten. Martin war Licht für die Menschen, bei ihm fühlte man sich wohl. Er strahlte Geborgenheit aus und distanzierte sich von der Gewalt. So tragen wir als Erinnerung die Laternen, das wissen auch unsere Kleinsten schon.
Die Kinder kennen das Leben des Hl. Martins und versuchen es im Alltag umzusetzen. Alle Sinne offen halten: sehen, hören, anpacken, wenn jemand Hilfe braucht, das können auch schon Kindergartenkinder! Glauben sie mir, denn sie beweisen es mir täglich.
Man muss als Pädagogin diese sozialen Kompetenzen bei den Kindern forcieren, vorzeigen und ihnen zutrauen. Sie lehren, sensibel für die Anderen zu sein und schon klappt es.
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Beim Martinsfest wurde heuer nicht nur die Legende von der Mantelteilung vorgeführt, sondern auch eine Geschichte über das Mädchen Lumina, die von den Menschen gemieden wird - ein Schicksal, das sie mit vielen teilt. Alles, was sie besitzt, ist eine kleine Laterne, die ihr Trost, Licht und Wärme gibt.
Als dieses Licht verlöscht, scheint alles verloren, doch genau in diesem Moment kommt ein Kind, das sein Licht mit ihr teilt. Und wie staunen da beide, als sie erkennen, dass geteiltes Licht doppelt so hell leuchtet! Lumina findet bei diesem Buben ein Zuhause, denn sie ist voller Freude und Wärme, die allen gut tut.
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So soll das Martinsfest bei uns wirken: Doppelte Freude spüren, durch Teilen und Helfen!
Gabriele Rosenmayr,
Leiterin des Pfarrcaritas-Kindergartens
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