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Mo. 21.04.25

Papst Franziskus am Ostermontag verstorben

Unsere Liebe und Gebete begleiten ihn!

Papst Franziskus ist am Ostermontag um 7.35 Uhr im Alter von 88 Jahren heimgegangen. Er ruhe in Frieden.

In unser Pfarre haben wir die schwarze Fahne aufgehängt, in der Kirche und an den Kirchentüren ist ein Bild von Papst Franziskus angebracht und am Ostermontag um 17.00 haben auch unsere Glocken mit allen Glocken in Österreich geläutet. Bei den täglichen Frühmessen um 8.00 Uhr gedenken und beten wir für unseren verstorbenen Papst.

"Papst Franziskus hatte den Mut, den Namen des hl. Franz von Assisi anzunehmen und auf seine Weisse die Kirche aufzubauen."
P. Alexander Puchberger, Pfarradministrator von Enns-St. Marien

 

Schließen wir den Papst in unsere Gebete ein.


Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


Informationen zum Ableben des Papstes, Terminen und Abläufen finden Sie auf:

 

Diözese Linz

https://www.dioezese-linz.at/portal/news

 

Bischofskonferenz Österreich
https://www.bischofskonferenz.at/

 

Vatican News
https://www.vaticannews.va/de.html

 


Mein Kurznachruf auf Papst Franziskus (†21. April 2025)

 

Mein Lieblingspapst ist gestorben.

 

Er wollte eine Kirche der Armen. Er hat nicht nur über die Armen geredet, sondern sich mit ihnen an einen Tisch gesetzt und mit ihnen Spaghetti gegessen. Er hat dafür gesorgt, dass die Obdachlosen Roms unter den Kolonnaden Duschen und einen Friseur bekommen. Hat sie zu Konzerten und in Museen eingeladen und im Hochsommer einen Bus organisiert, damit sie in Ostia baden konnten. Er wollte, dass die Kirche die Armen liebt — und von ihnen lernt!

 

Er redete von Jesus in schlichter Sprache, glaubte an die Kraft des Evangeliums, lehnte prächtige Ornate und Priesterkleidung mit Spitzen ab, kritisierte Klerikalismus und Karrierismus in der Kirche. Barmherzigkeit proklamierte er zum Wesenszug der Seelsorge.

 

Ein Liebender

 

Er liebte auch Menschen, die sich mit der Kirche schwertun, hörte ihnen geduldig und sehr wach zu: dem jungen Mann, der von einem Priester missbraucht worden ist, der Pornodarstellerin, der jungen Frau, die die Haltung der Kirche zur Abtreibung kritisierte, den queeren Menschen, die zur Audienz kamen ...

 

Er besuchte Geflüchtete und weinte über die im Mittelmeer Ertrunkenen. Er wusste, dass man nicht allen helfen kann, aber war verstört, wenn Politiker vor ihren Wählern geradezu damit prahlten, Menschen zurückgewiesen zu haben.

 

Herzlich umarmte er Rabbiner und Imame, die lutherische Erzbischöfin von Schweden und orthodoxe Patriarchen. Geschwisterlichkeit verkündete er nicht nur,  er lebte sie.

 

Todos, todos, todos

 

„Todos, todos, todos!“ — ALLE sollten die Liebe Gottes spüren: Gefangene, Menschen, die aus kirchlicher Sicht in „irregulären Beziehungen“ leben, queere Menschen …. Sakramente sind keine Belohnung für die „Braven“, sondern Hilfe für jene, die sich mit dem Leben und vielleicht auch mit dem Christsein schwertun. Immer wieder sagte er das.

 

Er hungerte nach Gerechtigkeit, wetterte gegen ungezügelten Kapitalismus und die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, gegen Angriffskriege und Wettrüsten und machte auf den Schrei der ausgebeuteten Erde aufmerksam, die „unser gemeinsames Haus“ ist und bleiben soll.

 

Freilich war er nur ein Mensch mit seinen Grenzen, hin und wieder sagte er Unbedachtes, manche Entwicklung verstand er nicht mehr. Reformunwillige wollte er geduldig ins Boot holen. Das ließ ihn oft zögern. Synodalität — gemeinsames Suchen und Finden sollte die Kirche zukunftsfit machen.

 

Danke

 

Jetzt ist er heimgegangen. Bald wird er begraben. Die ausgelatschten Schuhe, die alte Aktentasche und die mehrmals reparierte Lesebrille bleiben zurück — aber auch eine große Portion Menschenliebe, die weiterwirkt in den Herzen vieler.

Wir haben seit heute einen Freund mehr im Himmel.

Danke, Papst Franziskus!

 

Karl Veitschegger (auf Facebook 21.4.2025)

 

Der Autor, Theologe u. ehemaliger Pastoralamtsleiter in Graz, hat Papst Franziskus auch persönlich getroffen.

Eingestellt mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 

 

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https://www.dioezese-linz.at/enns-st.marien

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