„Ihr seid Salz und Licht für die Pfarrgemeinde Eferding“

Sie tragen zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und dem Pfarrlichen Pastoralrat dafür Sorge, dass Kirche für die Menschen am Ort erfahrbar und lebendig ist. Inhaltlich gründen die Seelsorgeteams auf den vier Grundfunktionen von Kirche: Liturgie, Verkündigung, Koinonia und Diakonia
Mit viel Empathie und Zuversicht wird das Seelsorgeteam im Gottesdienst beauftragt und vorgestellt.
DI Florian Gaheis, der stellvertretende Obmann des Pfarrgemeinderates, betont in seinen Begrüßungsworten, dass die neue Struktur der Pfarrgemeinde vom Pfarrer em. Mag. Erich Weichselbaumer und von Pfarrmoderator Mag. Wolfgang Froschauer mitgetragen wurde.
„Ihr seid es, nicht ihr sollt es sein! Ihr seid dieses kostbare, weiße Gold, das Salz für die Pfarrgemeinde!“ Mit diesen Worten bestärkt Pfarrvikar MMag. Klaus Dopler die wichtige Funktion des Seelsorgeteams.
In seinen Predigtgedanken verwendet er das Bild vom Salz und vom Licht. Salz, das durch nichts ersetzt werden kann und Licht, das ohne Sauerstoff nicht leuchten kann, das seien die Metaphern für das Christsein. Es brauche die Christ*innen, die Wesentliches sichtbar machen, aber immer in der richtigen Dosis. Deshalb sei er sehr dankbar, dass sich Menschen gefunden haben, die „Geschmack“ vermitteln können, dass Kirche lebt und leben kann. Zeit und Energie sei notwendig, diese Aufgaben zu erfüllen.
Das Wort von Bischof Maximilian Aichern sei hier sehr hilfreich: „Lassen wir uns die Freude am Christsein nicht nehmen!“
Zur Vorstellung des Seelsorgeteams kommen auch die Mitglieder des Pfarrgemeinderates in den Altarraum und bekunden so ihre Solidarität mit dem Team:
Dr. Wolfgang Traunmüller und Mag. Wolfgang Froschauer
Gottesdienst/Liturgia
Raum geben: Gott und den Menschen.
Der Grundauftrag Liturgie besteht darin, gemeinsam mit dem Pfarrer und den Wortgottesdienstleiter/inne/n Sorge zu tragen für die Liturgie.
Für uns Christ/inn/en ist es immer wieder wichtig unseren Glauben zu stärken im gemeinsamen Gebet, in der Feier der Eucharistie und Wort-Gottes-Feier, sowie bei Wallfahrten, Prozessionen, Andachten, Bußfeiern, Kreuzwegen,
in Anbetungsstunden und vielem mehr.
Mag.a Maria Traunmüller MA und Christa Außerwöger
Verkündigung/Martyria
Im 1. Petrusbrief ist niedergeschrieben, was für uns Verkündigung heißt:
„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15)
In diesem Sinne verstehen wir uns als Zuhörende und Anpackende, als Brückenbauerinnen – immer mit dem Fokus: Wie können wir die hoffnungsvolle Botschaft Jesu in zeitgemäßer Sprache in der je aktuellen Lebenswelt des Einzelnen erfahrbar machen.
Michaela Brandl und Armin Bernauer
Gemeinschaft/Koinonia
Das griechische Wort "Koinonia" bezeichnet jene Gemeinschaft,
die entsteht, wenn wir andere teilhaben lassen, wenn wir teilnehmen
und Anteil geben nach dem Vorbild Jesu.
Die Pfarrgemeinde ist ein lebendiger Organismus.
Möglichst viele Menschen sollen sich mit ihren Interessen, Charismen
und Fähigkeiten einbringen können.
Wir wollen bewährte Traditionen weiterführen,
aber auch neue Ideen und Anliegen aufgreifen und ihnen Raum geben.
Jede und jeder soll gehört werden,
soll willkommen und angenommen sein.
Gleichzeitig ist auch jede und jeder eingeladen sich am Pfarrleben
zu beteiligen und darin Verantwortung zu übernehmen.
Mag.a Andrea Peherstorfer und Dott. Mag. Giuseppe Giangreco
Nächstenliebe/Diakonia
Caritas bedeutet Nächstenliebe. Es geht darum, die Nöte und Sorgen der Menschen wahrzunehmen, Dinge zum Guten zu ändern, Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unter schwierigen Lebensbedingungen zu helfen, im Gespräch und auf Augenhöhe mit ihnen und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.
MMag. Klaus Dopler
Pfarrvikar
Mag.a Sonja Wiesinger
Innere Organisation
Der Pfarrgemeinderat überrascht die Gottesdienstbesucher*innen mit seinem musikalischen Auftritt: Mit den Liedern "Taste and see" und "Ich sing dir mein Lied" machten sie beinahe dem Kirchenchor der Pfarrgemeinde Konkurrenz!
Bei der anschließenden Agape mit Brot und Wein gab es noch die Möglichkeit, den Gottesdienst in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Text: ingrid Neundlinger
Bilder: Max Neundlinger