500 Jahre Kirche Altenberg
Am Freitag, 17. November 2006, feierten wir unsere Kirche. Sie wurde vor 500 Jahren erbaut, die in Stein gehauene Jahreszahl 1506 am südöstlichen Strebepfeiler verrät uns die Bauzeit unserer Kirche. Sie musste wahrscheinlich nach den Zerstörungen durch die Hussiten wie viele Mühlviertler Kirchen neu erbaut werden. Am Freitag feierten wir unsere Kirche als einen Ort des Friedens und der Freiheit, der Zuflucht und des Trostes.
Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst wurde im Gasthaus Prangl bei einer festlichen Pfarrversammlung die Vergangenheit wachgerufen und die Hoffnung auf eine gute Zukunft zum Ausdruck gebracht. Aus diesem Anlass wurde auch der gute Abschluss der Renovierung gefeiert und dankbar die gute Mit- und Zusammenarbeit gelobt. Es herrschte auch Freude über den neuen Kreuzweg, die Apostelkreuze und das Kreuz über dem Volksaltar. Sie verweisen auf Jesus Christus, der mit seinem Leben und durch seinen Tod hindurch der Welt das Leben gebracht hat.
Zum Jubiläum wurden auch der neue Kirchenführer, die Kreuzwegbroschüre, der Jubiläumswein und die Jubiläumsbriefmarke vorgestellt, außerdem gibt es Bausteine mit dem Motiv der Kirche von "Altenberg über den Dächern" und dem "Giebelkreuz". Die der Kirche entsprechende künstlerische Ausstattung verdanken wir dem Künstler Herbert Friedl aus Pregarten.
Zum ersten Mal durfte wir auch die Außenbeleuchtung unserer Kirche bewundern.
Die Jubiläumsfeier wurde durch eine sehr schön präsentierte Ausstellung unserer Kunstschätze begleitet. Der Titel lautete: Schätze aus der Sakristei – 500 Jahre Kirche in Altenberg.
Fest der heiligen Elisabeth, unserer Pfarr- und Kirchenpatronin, und bischöfliche Visitation.
Samstag, Sonntag und Montag, vom 18. – 20. November 2006 besuchte Bischof Dr. Ludwig Schwarz unsere Pfarre und feierte in festlichen Gottesdiensten unsere Pfarr- und Kirchenpatronin. Beim Festgottesdienst am Sonntag segnete der Bischof den Kreuzweg, die Apostelkreuze und das Kreuz über dem Volksaltar. Diese Visitation war eine schöne Begegnung des Bischofs mit dem Pfarrgemeinderat, der Pfarrbevölkerung und den Kindern, den ganz kleinen, den Kindergartenkindern, den Volksschülern und den jungen Menschen der Hauptschule.