Christophorus-Sonntag: Bischof Schwarz segnet Auto für Mission

"Wir denken an jene Menschen, für die Mobilität keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Schwarz beim Gottesdienst am traditionellen "Christophorus-Sonntag". In den österreichischen Pfarren wird an diesem Tag jährlich eine große Sammelaktion unter dem Motto "Ein Zehntelcent pro unfallfreiem Kilometer" durchgeführt. Bei der "Christophorus-Aktion" sammelt die MIVA Spenden für Fahrzeuge für die Seelsorge und Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien.
Der Spendenbeitrag für die MIVA sei Zeichen eigenen Opfers für Gott und die Mitmenschen und ermögliche Missionaren, Ordensschwestern und Entwicklungshelfern, "den Menschen die frohe Botschaft zu bringen", erklärte der Bischof. Diese Botschaft sei ein Gegenprogramm zu der "individualistischen Traurigkeit", die Papst Franziskus in seinem Lehrschreiben "Evangelii gaudium" als "große Gefahr der Welt von heute mit ihrem vielfältigem und erdrückenden Konsumangebot" angesprochen habe. Das Evangelium befreie von Sünde, Traurigkeit, innerer Leere und Vereinsamung, sagte Schwarz.
Im Rahmen des Gottesdienstes rief der Linzer Diözesanbischof auch zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, am 28. Juli 1914, auf. Es sei wichtig, der Toten zu gedenken und um Frieden zu beten. "Bitten wir auch darum, dass wir selbst Werkzeug des Friedens und der Versöhnung in der Welt von heute sein können", so Schwarz.
In vielen Pfarren Österreichs fanden am "Christophorus-Sonntag" auch Fahrzeugsegnungen statt. Gebetet wurde dabei für den Beistand Gottes im Straßenverkehr - für "wachsame Augen und gute Konzentration, damit niemand zu Schaden kommt", sowie für Bewahrung vor "Unachtsamkeit, Leichtsinn und Hektik", für einen verantwortungsbewusste Fahrweise und ein gutes Nachhausekommen auf allen Fahrten.
MIVA-Spendenkonto:
IBAN AT57 5400 0000 0077 7771, BIC OBLAAT2L
Weitere Infos und Spendenmöglichkeiten: www.miva.at
per/gut / Kathpress (be)