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Di. 26.12.17

Z wie...

Zielsicher weitergehen

Weihnachten 2017 – im Kalender fast schon wieder Geschichte. Was machen wir aber nun „hinterher“, nachdem der Himmel die Erde auf ganz besondere Weise berührt hat? Zielsicher weitergehen.

Licht weitergeben

 

Weihnachten 2017 – im Kalender fast schon wieder Geschichte. Was machen wir also nun „hinterher“, nachdem Gott vom Himmel in Gestalt eines kleinen Kindes auf die Erde herabgestiegen ist und der Himmel die Erde so auf ganz besondere Weise berührt hat? Luther hat’s für ihn ganz typisch formuliert: Glotz nicht in den Himmel, hier unten spielt die Musik („Non gaff ghen caelum, hier unden hastus.“).

 

Und hier unten können wir Gottes Nähe gerade zu Weihnachten ganz besonders spüren: Denn auf wessen Gesicht erscheint kein Lächeln, wenn er ein kleines Kind erblickt? In dem kleinen Kind in der Krippe erfahren wir die Berührung Gottes mit uns Menschen ganz besonders deutlich und intensiv. Doch: „Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage“, erklärte bereits der amerikanische Präsident Calvin Coolidge. Wäre es also nicht erstrebenswert, das Gefühl von Weihnachten auch an allen anderen Tagen in uns zu spüren und vor allem auch andere spüren zu lassen? Könnten wir so nicht im Alltag immer wieder eine Berührung von Himmel und Erde erwirken? Oder anders gesagt: Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum feiern wir es dann nur einmal im Jahr? Warum sollten wir also nicht nach Coolidges Gedanken handeln, wenn er formuliert: „Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.“

 

Und dieser wahre Geist von Weihnachten, er begann in dieser einen Nacht, die dunkel war wie jede andere, als ein helles Licht aufging, das bis heute in die ganze Welt strahlt und ein besonderes Geheimnis in sich trägt: Gott wird Mensch. In uns. Durch uns. Wir haben die Möglichkeit, durch unser Sein und unser Tun tagtäglich die zweitausend Jahre alte Sehnsucht nach Frieden, Liebe, Hoffnung und Freude zu stillen und die Spuren von Gottes Gegenwart in unserer Welt weiterzuführen. Denn Jesus will immer wieder neu geboren werden. Und zwar genau jetzt, in diesem Moment. Oder wie es ein haitianisches Weihnachtslied treffend beschreibt:

 

„Weihnachten ist,
wenn alle bereit sind zum Fest.

 

Weihnachten heißt,
mit Hoffnung leben.

Wenn sich die Menschen die Hände reichen,
wenn Fremde aufgenommen werden,
wenn einer dem andern hilft,
das Böse zu meiden und das Gute zu tun,
dann ist Weihnachten.

 

Weihnachten heißt,
die Tränen trocknen,
das, was du hast, mit anderen teilen,
die Not der anderen mildern.
Wenn du Unglücklichen beistehst,
das ist Weihnachten.

 

Jeden Tag ist Weihnachten,
immer, wenn einer dem andern Liebe schenkt,
wenn die Herzen zufrieden sind,
wenn Menschen Menschen glücklich machen,
dann ist Weihnachten.

 

Dann steigt Gott vom Himmel herab
und bringt uns Licht.
“

 

In diesem Sinne: Wünschen wir uns gemeinsam doch das, was sich bereits der englische Schriftsteller Charles Dickens zum Ziel setzte: „Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben...“

 

Quellen der Zitate:
Calvin Coolidge Presidential Foundation, Inc. (o.A.): Christmas is a State of Mind. URL: https://coolidgefoundation.org/current-news-events/christmas-is-a-state-of-mind/ [Stand: 12/2017]
Dickens, Charles (1843): A Christmas Carol in Prose, Being a Ghost-Story of Christmas. 
Konferenz Weltkirche (o.A.): Weihnachtslied. URL: http://weltkirche.katholisch.de/Aktuelles/Weihnachtslied [Stand: 12/2017]

 

(sp)

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