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Fr. 06.12.19

Sinterklaas – der Nikolaus der Niederlande

6. Dezember 2019

Unsere Studierende Anne-Marie Meier-Haaima stammt ursprünglich aus den Niederlanden. In ihren Gedanken verrät sie mehr über das Nikolausfest in ihrer Heimat, an der „Sinterklaas“ gefeiert wird.

Nikolausgeschenke

Nikolausfest. © Artanika – stock.adobe.com

 

Die Gestalt des „Sinterklaas“ basiert auf der Figur des historischen Nikolaus von Myra (also dem „Sint-Nicolaas“), der im dritten Jahrhundert nach Christus in Kleinasien lebte. In den Niederlanden, aber auch in Belgien und vielen ehemaligen niederländischen Kolonien wird der „Sinterklaas“,  ein stattlicher alter Mann mit weißem Bart und Haaren, roter Mitra und Umhang, mit einem großen Fest am 5. oder 6. Dezember gefeiert.

 

Wie man den „Sinterklaas“ in den Niederlanden feiert, erzählt die gebürtige Niederländerin Anne-Marie Meier-Haaima, die am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz Chorleitung studiert:

 

„Mitte November kommt Sinterklaas mit seinen Knechten (,zwarte Pieten‘, deutsch: ,schwarze Peter‘) und seinem Pferd Amerigo (2011–2018, seit 2019: Ozosnel; ,Paard van Sinterklaas‘, deutsch: ,Pferd von Sinterklaas‘) mit einem Dampfer aus Spanien in den Niederlanden an. Das wird sogar im öffentlichen Fernsehen live ausgestrahlt. Natürlich hat jede Stadt und jedes Dorf seinen eigenen (Hilfs-) Sinterklaas – schließlich kann Sinterklaas ja nicht überall gleichzeitig sein. Wenn es in einem Ort übrigens keinen Hafen gibt, in dem Sinterklaas an Land gehen kann, kommt Sinterklaas mit seinem Pferd aus dem Wald herausgeritten. Not macht bekanntlich erfinderisch.

 

Sinterklaas selbst wird in den Niederlanden zwar erst wirklich an ,pakjesavond‘ (Geschenkeabend, deutsch: ,Bescherung‘) am 5. Dezember gefeiert, er hat aber vorher so viel zu tun, so dass er die drei Wochen zwischen Ankunft und Feier wirklich braucht. Er muss nämlich Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime und andere Einrichtungen besuchen.

 

Während dieser drei Wochen dürfen Kinder ihre Schuhe an den Kamin (wahlweise heute auch an die Heizung) stellen. Nachts verschaffen sich die zwarte Pieten durch den Schornstein kletternd Zugang ins Haus, um die Schuhe mit Süßigkeiten bzw. kleinen Geschenken zu füllen.

 

Am Abend des 5. Dezember wartet man schon mit heißer Schokolade und ,pepernoten‘ (Gewürzgebäck, deutsch: ,Pfeffernüsse‘) und Sinterklaas-Lieder singend, gespannt auf die Geschenke, bis es plötzlich laut an der Tür klopft. Wenn dann die Tür geöffnet wird, stehen Jutesäcke mit Geschenken vor der Tür. Wie die da wohl hin gekommen sind?

 

Zu den Geschenken gibt es oft Gedichte, die laut vorgelesen werden sollten. Ab dem Alter, in dem man nicht mehr an Sinterklaas glaubt, trotzdem aber feiern und sich gegenseitig beschenken möchte, wird gewichtelt.


Dabei kauft man für die durch das Wichteln gezogene Person ein Geschenk und verpackt dieses auf originelle Art. Dabei dürfen ruhig kleine oder große Kunstwerke entstehen. Diese werden ,surprises‘ (deutsch: ,Überraschung‘) genannt und sollten – zusammen mit dem Gedicht – speziell auf diese Person zugeschnitten sein. Gerne auch mit großem Augenzwinkern!

 

Am 6. Dezember fahren Sinterklaas und sein Gefolge dann wieder (ungesehen) nach Spanien zurück.

 

Der zwarte Piet, über dessen Herkunft, Aussehen, Verhalten und Funktion in den vergangenen Jahren in den Niederlanden heftig diskutiert wurde, ist übrigens das Pendant zum österreichischen Krampus oder dem deutschen Knecht Ruprecht. Die Legenden, die sich um die Figur ranken, sind ähnlich: War ein Kind im vergangenen Jahr nicht brav, wird es im Jutesack nach Spanien mitgenommen. Ob das Kind brav war, ist natürlich im großen Sinterklaas-Buch nachzulesen. Dort sind natürlich auch die Geschenkwünsche vermerkt.“

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