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Inhalt:

Impuls: Fastenzeit

Baum in der Wüste.

Fastenzeit – 40 Tage mit biblischem Hintergrund:
40 Jahre ist das Volk Gottes in der Wüste unterwegs.
40 Tage fastet Jesus in der Wüste bevor er öffentlich zu wirken beginnt.

Beiden Erfahrungen ist eines gemeinsam:
sich auszurichten nach dem Wesentlichen, nach dem Lebensnotwendigem, nach Gott.

 

Fasten- und Wüstenzeiten können sein:
• Zeiten des Innehaltens, des Nachspürens, des Wahrnehmens;
• Zeiten, die Sicht frei zu bekommen für das, was mich leben lässt, was mein Leben nährt, was mir Mut und Zuversicht gibt,
• Zeiten, in denen ich mir selbst und Gott begegne

 

„Fasten heißt, sich frei machen von den tausend Fesseln, die man dir angepriesen und aufgedrängt hat.“

(Phil Bosmans)

 

Wovon mache ich mich frei?
Worauf verzichte ich heuer in der Fastenzeit?
Verzicht auf Schokolade, Alkohol, unnötige Autofahrten?

 

Mein Fastenvorsatz beinhaltet heuer ein “MEHR”.

 

Die Fastenzeit war ja ursprünglich auch jene Zeit, in denen sich die Taufwerberinnen und Taufwerber auf die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft vorbereitet haben. Sie haben sich in diesen 40 Tagen vor Ostern MEHR mit dem Glauben auseinander gesetzt.

 

Was soll in meiner Fastenzeit MEHR Platz haben?
Wofür möchte ich mir MEHR Zeit nehmen?
• mehr Zeit für Gespräch
• mehr Begegnung
• mehr Bewegung
• mehr Körperübungen
• mehr Pausen
• mehr Meditation
• mehr Gebet
• mehr Achtsamkeit
• …

 

Impuls für mich persönlich:
mir Frei-Raum schaffen – zeitlich: sich einige Minuten Zeit nehmen
mir Frei-Raum schaffen – räumlich: an einem Platz, der mit gut tut

 

Körperübung (mit Gesten dazu) – Var 1:
Ich öffne den Vorhang und trete einen Schritt zurück.
(Arme vor dem Körper seitlich nach links und rechts strecken, einen Schritt zurück gehen).

 

Ich blicke nach rechts.
(rechte Handfläche nach oben drehen, linke Handfläche nach unten drehen, Kopf nach rechts drehen).

 

Ich blicke nach links.
(linke Handfläche nach oben drehen, rechte Handfläche nach unten drehen, Kopf nach links drehen).

 

Ich blicke nach oben.
(Rechte Hand in einem Bogen über den Kopf bewegen, linke Hand im Bogen auf die Körpermitte legen).

 

Ich blicke nach unten.
(Linke Hand in einem Bogen über den Kopf bewegen, rechte Hand im Bogen auf die Körpermitte legen).

 

Ich sammle alle Schätze, die für mich bereitliegen.
(Vom Boden mit beiden Händen immer wieder zur Körpermitte fassen).

 

Wenn ich genug gesammelt habe, dann entfache ich ein Feuer.
(In den Boden stampfen, Hände nach oben über den Kopf bewegen).

 

Und es kommt als weicher, warmer Regen zu mir zurück.
(Durch die Bewegung der Finger Regentropfen symbolisieren, Hände vor dem Körper auf und ab bewegen).

 

Ich nehme von der Erde.
(Mit beiden Händen vom Boden schöpfen).

 

Ich gebe zum Himmel.
(Beide Hände nach oben über den Kopf strecken).

 

Und dazwischen bin ich Mensch.
Ganz in meiner Mitte.
(Hände auf meine Körpermitte legen).

 

Diese Übung MEHRmals langsam und achtsam wiederholen.

 

In Ruhe dem Gedanken nachgehen:

Wem widme ich heute mein MEHR?
Was soll heute MEHR Platz bekommen?

 

Eine Bild-Darstellung der Bewegungen findest du hier:

"Ich öffne den Vorhang"
[Text und Darstellung entnommen aus:
Seminarunterlage Mag. Günter Nausner, www.nausner.org]


Körpergebet (mit Gesten dazu) – Var 2:
Ich nehme staunend die Welt wahr.
(Arme vor dem Körper in einer Schale ausbreiten).

 

Ich gehe zu meinem Herzen, schützend und bergend.
(Arme vor der Brust verschränken).

 

Ich strecke mich zwischen Himmel und Erde.
(Ein Arm über den Kopf nach oben gestreckt, ein Arm nach unten Richtung Boden gestreckt).

 

Ich umarme die Fülle des Lebens, mit allem Schönen und Schweren.
(Arme als Kreis vor dem Körper).

 

Ich gehe zu meinen Wurzeln, schöpfe vom Grund und nehme es.
(Mit beiden Händen von der Erde schöpfen).

 

In meine Mitte.
(Hände auf die Körpermitte legen.)

 

[entnommen aus: Liturgiebehelf zur Aktion Familienfasttag, 2012]


Quelle: Monika Weilguni
Bild: Karin Pargfrieder
2014/03/05 (mTw)

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