Keine Angst vor Grundsatzthemen!

Dann öffnet sich die Frage nach dem WHY, dem tieferen Grund unseres pfarrgemeindlichen Tuns: Wir verständigen uns über das WHY in einer Kurzklausur und schließen die WIE-Fragen an:
- Wie wir in der Pfarrgemeinde Gottesdienste feiern wollen
- Wie wir Kindern in der Pfarrgemeinde Raum geben wollen
- Wie wir Menschen, denen es gerade nicht so gut geht, Unterstützung anbieten wollen
- ...
Diese Themen werden dann produktiv und ergebnisorientiert im PGR besprochen, wenn wir ein paar Regeln beachten:
1. Das Thema im PGR offen angehen, d.h. noch ohne Bewertung und ohne den Druck des Sofort-Umsetzen-Müssens (Wer soll das denn machen?) Einfach darüber reden: Worum geht es uns, wenn wir vielfältige Gottesdienste feiern wollen? Wichtig: Inhaltliche Ergebnisse im Protokoll sichern und darauf aufbauen.
2a. Fachstellen der Diözese (und der Caritas) anfragen: Welche Kurse, Beratungsmöglichkeiten, Unterlagen gibt es zu diesem Thema?
2b. Gibt es zu diesem Thema bereits Überlegungen aus dem Dekanatsrat oder dem Pfarrlichen Pastoralrat? Wichtig: Diese Ergebnisse zu den eigenen inhaltlichen Ergebnissen hinzufügen.
3a. Anpassungen oder Initiativen überlegen (in der PGR-Leitung oder im Seelsorgeteam) und mit den bereits Engagierten ins Gespräch kommen bzw. Menschen für neue Initiativen suchen oder:
3b. Wenn Neues entstehen soll: Mit Menschen ins Gespräch kommen und diese bei Interesse aktiv werden lassen.
4. Das Tun jener, die hier mitgehen und jener, die neu aktiv werden durch Kommunikation etc. unterstützen, wertschätzen.
5. Reflektieren, Danken, Institutionalisieren = zu einer Gewohnheit werden lassen.