Ukraine – Solidarität und Hilfe aus dem Dekanat Steyr
Auf Initiative von Dipl.-PAss. Klaus-Peter Grassegger, Dipl.-PAss.in Anita Aigner, Mag. Karl Ramsmaier und Mag.a Heidi Staltner-Kix haben sich die 15 Pfarrgemeinden des Dekanats Steyr dazu entschlossen, ganz konkrete finanzielle Hilfe zu leisten. So werden in den Pfarrgemeinden derzeit 1000 symbolische „Bausteine“ zum Preis von je 20 Euro verkauft. Das gesammelte Geld wird an die Caritas weitergeleitet, die den Menschen mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten hilft. „Die Resonanz in den Pfarrgemeinden ist groß. Viele sind froh, auf diese unkomplizierte Weise helfen zu können“, berichtet Karl Ramsmaier.
Materielle Hilfe
Dazu werden, wie andernorts auch, in der Pfarrgemeinde Steyr-Resthof Geld, aber auch Güter des täglichen Gebrauchs gesammelt und direkt in die Ukraine gebracht. In Zusammenarbeit mit den politischen Gemeinden St. Ulrich und Garsten sowie vielen privaten Helfer*innen werden Hilfsgemeinschaften gegründet, die sich derzeit auf das Ankommen von Vertriebenen aus der Ukraine vorbereiten. Im Pfarrhof Garsten haben bereits zwei Familien einen Platz gefunden.
Solidaritätsbekundungen
Nicht nur materiell versuchen die Gemeinden in Steyr die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Mit großen Transparenten wird am Gitter eines Kirchenportals der Stadtpfarrkirche, am Mitteltor der Marienkirche und auch am Geländer bei der Michaelerkirche die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ausgedrückt. Auf den Transparenten findet sich „Legt eure Waffen nieder!“, ein klares Wort von Papst Franziskus zum Krieg in der Ukraine, und dazu eine zentrale Aussage aus der Bergpredigt Jesu: „Selig, die Frieden stiften.“
Friedensgebet
Seit 17. März findet jeden Donnerstag um 18:15 Uhr in der Marienkirche in Steyr ein Friedensgebet statt. Musik, Kerzen und Stille laden zum Gebet für die Menschen in der Ukraine und in anderen Krisenregionen der Welt ein. „Meditation und Beten können aus lähmender Angst und Ohnmacht herausführen und die Vision eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen trotz täglicher Berichte über den Krieg stärken“, so beschreibt Heidi Staltner-Kix das Anliegen des Gebetsangebots. Ganz bewusst trägt die Aktion den Untertitel „Beten und Spenden“. Mitinitiator Karl Ramsmaier drückt es folgendermaßen aus: „Das Friedensgebet verbindet uns mit den Menschen in der Ukraine und hält unsere Hoffnung lebendig, dass es möglichst bald zu einem Frieden kommt. Ohne sich im Beten auf diese Vision des Friedens auszurichten, ist ein Engagement nicht lange durchzuhalten.“
Text: Mag.a Melanie Wurzer BA