Mit Vertrauen Brücken bauen
In meiner Tätigkeit als ehemaliger Altenseelsorger erlebte ich immer wieder, dass Bewohnerinnen aus ihrer anfänglichen Demenz in die Gegenwart kamen. Durch Gespräche habe ich Vertrauen aufbauen können. So manche Bewohnerin konnte sich öffnen und mir Belastendes aus ihrer Kindheit anvertrauen. Dies führte dazu, dass ich der einen oder anderen Bewohnerin kleine Tätigkeiten anvertrauen konnte, zum Beispiel Liedtexte austeilen beim wöchentlichen Singen oder Mesnerdienste ausüben. Vertrauen durch Gespräche, Hoffnung durch Sinngebung, ob im Altersheim, in der Telefonseelsorge oder bei Totenwachen usw. Das gibt auch mir Sinn und die Hoffnung, dass ich die Herzen der Menschen erreicht habe, weil ich Dankbarkeit spürte.