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Pfarre Heiligenkreuz
Heiligenkreuz 4
4563 Micheldorf
Telefon: 07582/63611
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Farbenspiel
So. 12.4.26
Acht Tage darauf kam Jesus bei verschlossenen Türen und trat in ihre Mitte
Tages­evangelium
Joh 20, 19–31
So. 12.04.26
Tages­evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

1 Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.

2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.

3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;

4 sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab.

5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein.

6 Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen

7 und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.

8 Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.

9 Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

10 Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.

12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.

13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben.

14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.

15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen.

16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.

17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

18 Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

23 Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

24 Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.

25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.

26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!

27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

28 Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

30 Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind.

31 Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Joh 20, 19–31
1. Lesung
Apg 4, 32–35

32Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.

33 Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

34 Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös

35 und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Antwortpsalm: Ps 118 (117), 2 u. 4.16–17.18 u. 22.23–24
2. Lesung
1 Joh 5, 1–6

Schwester und Brüder!

1Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist.

2 Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.

3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

4 Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.

5 Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit



Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Teresa von Jesus "de los Andes" (Giovanna Fernández Solar)
  • Hl. Josef (Giuseppe) Moscati
  • Hl. Julius I
So. 12.04.26
Namenstage
Hl. Teresa von Jesus "de los Andes" (Giovanna Fernández Solar)
* 13. Juli 1900, Santiago, Chile
† 12. April 1920, Chile
Nonne, Mystikerin
Juana Enriqueta Fernández Solar wurde bei den Nonnen im Internat der Schwestern vom Heiligsten Herzen erzogen; in dieser Zeit erfuhr sie typische Kindheit einer höheren Tochter: mit Begeisterung ritt sie, spielte Tennis und musizierte. Gleichzeitig lernte sie die Geschichte der Teresa von Ávila kennen. Seit ihrer Erstkommunion wurden ihr mystische Erfahrungen zuteil. Von einer Ordenschwestern angeregt, begann sie ein Tagebuch zu führen und entwarf eine feste Ordnung für ihr geistliches Leben mit täglichem Meßbesuch und Zeit für das innere Gebet. Im Alter von 15 Jahren, am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria, gelobte Teresa: Heute, am 8. Dezember 1915, im Alter von 15 Jahren, verspreche ich, keinen anderen Bräutigam als meinen Herrn Jesus Christus zu kennen, den ich mit meinem ganzen Herzen liebe und dem ich dienen will bis zum letzten Moment meines Lebens.
An ihre jüngere Schwester Rebeca schrieb sie kurz darauf: Wie glücklich bin ich, liebe Schwester! Ich bin gefangen in den liebenden Netzen des heiligen Fischers. Ich wünschte, ich könnte Dir diese Glückseligkeit verständlich machen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich seine Erwählte bin und sehr bald mit ihm unsere Hochzeit im Karmel feiern werde. ... Am 8. Dezember habe ich mich ihm versprochen. Es ist unmöglich zu sagen, wie sehr ich ihn liebe. Mein Geist ist erfüllt von ihm allein. ... Ich sehne mich nach dem Tag, wenn ich in den Karmel eintreten und mich ihm allein hingeben kann, mich vor ihm in Demut niederwerfen und allein sein Leben führen kann: für die Seelen zu lieben und zu leiden. Ja. Ich dürste nach Seelen, weil ich weiß, dass mein Jesus nach ihnen mehr als nach allem anderen verlangt.
Im Mai 1919 konnte sie dann endlich mit dem Ordensnamen Teresa ins Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen in Los Andes eintreten. Lieben, leiden, dienen, beten war ihr Motto, geschult durch Askese und Gebet. Knapp ein Jahr später - ein halbes Jahr vor dem Ende ihres Noviziats - starb sie an Flecktyphus, nachdem man wegen ihrer Erkrankung die Profess vorgezogen hatte. Kurz vor ihrem Tod schrieb sie an ihren Bruder: Meine Zeit ist nicht meine eigene. Ich habe alles, was ich besaß, hingegeben, sogar meinen eigenen Willen! Ich muss alles tun, was Gott von mir verlangt, Augenblick für Augenblick ... welche Freude! Wie glücklich bin ich, indem ich Christus alles hingegeben habe! Es bedeutet überhaupt nichts im Vergleich dazu, wie sich unser Herr von der Krippe zum Kreuz für uns opferte und vom Kreuz bis hin zur Gestalt des Brotes, in der er sich uns hingibt bis ans Ende aller Zeiten. Eine unerkannte Liebe, eine Liebe, die von den meisten Menschen nicht erwidert wird.
Schon gleich nach ihrem Tod wurde Teresa bei den unbeschuhten Karmelitinnen verehrt.

Hl. Josef (Giuseppe) Moscati
* 25. Juli 1880, Benevent, Italien
† 12. April 1927, Italien
Arzt, Wohltäter
Giuseppe Moscati hatte schon in seiner Jugend Keuschheit gelobt und setzte sich in seinem Beruf unermüdlich für Kranke und Sterbende ein, besonders beim Ausbruch des Vesuvs 1906 und einer Cholera-Epidemie 1911.
Giuseppe Moscati starb am Gründonnerstag. Im Kondolenzbuch, das man am Eingang des Hauses aufgelegt hatte, wurde dieser Eintrag gefunden: Du hast nach keinen Blumen und keinen Tränen gefragt. Trotzdem weinen wir, weil die Welt einen Heilige verloren hat, Neapel ein Muster an Tugend, die armen Kranken haben aber alles verloren! Am 16. November 1930 wurde sein Leichnam in die Kirche Gesù Nuovo in Neapel übertragen.

Hl. Julius I
* Rom
† 12. April 352
Bischof von Rom
Julius wurde 337 römischer Bischof. In seine Amtszeit fiel ein entscheidender Teil der Auseinandersetzung der noch jungen Kirche mit der sie zu zerreißen drohenden Lehre des Arianismus. Die Leistung des Julius bestand in dieser Auseinandersetzung weniger in großen theologischen Schriften, sondern in klugem, sachlichem und vor allem entschiedenem Handeln. Er stellte sich deutlich hinter Athanasius, der in erster Linie den harten Kampf ausfocht, und dem Julius in Rom Asyl gewährte. Bei der Synode von 340 in Rom wurde seine Position bestätigt.
Durch den von Julius herbeigeführten Beschluss der Synode von Sardica 342, dass das Absetzungsurteil einer Regionalsynode vom Bischof von Rom verworfen werden könne, stärkte er die zentrale Macht Roms. In seiner Amtszeit wurde in Rom die Kirche "Zu den Zwölf Aposteln" gebaut.
Julius wurde von den Römern schon früh als Heiliger verehrt.




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Pfarr Team
P. Matthäus
Mag. P. Matthäus Haslinger OCist
Pfarrprovisor
Barbara Prammer
Pfarrsekretärin
Barbara Prammer
1. Pfarrgemeinderatsobfrau
Gerhard Ballenstorfer
1. Stellvertretende Vorsitzende
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