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Pfarrgemeinde Grünau
Kirchenplatz 3
4645 Grünau im Almtal
Telefon: 07616/8219
Mobil: 0664/41 23 235
Telefax: 07616/20519
pfarre.gruenau@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/gruenau
Grünau
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+ P. Gotthard Niedrist

P. Gotthard verstarb am 20. März 2026 im 75. Lebensjahr Rip

weiter lesen ...: + P. Gotthard Niedrist

Gottesdienstordnung

Nächster Sonntag:

Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai

7:45 Uhr




Pfingsten: 24. bis 31. Mai 2026

7. Woche der Osterzeit: 17. bis 24. Mai 2026

6. Woche der Osterzeit: 10. bis 17. Mai 2026

5. Woche der Osterzeit: 3. bis 10. Mai 2026

4. Woche def Osterzeit: 26. April bis 3. Mai 2026

3. Woche der Osterzeit: 19. bis 26. April 2026

2. Woche der Osterzeit: 12. bis 19. April 2026

Osterwoche: 4. bis 11. April 2026

Karwoche und Ostersonntag: 29. März bis 4. April 2026

5. Woche der Fastenzeit: 22. bis 29. März 2026

4. Woche der Fastenzeit: 15. bis 22. März 2026

3. Woche der Fastenzeit: 8. bis 15. März 2026

2. Woche der Fastenzeit: 1. bis 8 März 2026

1. Woche in der Fastenzeit: 22. Februar bis 1. März 2026

5. Woche im Jahreskreis: 8. bis 15 Februar 2026

4. Woche im Jahreskreis: 1. bis 8. Februar 2026

3. Woche im Jahreskreis: 25. Jänner bis 1. Februar 2026

2. Woche im Jahreskreis: 18. bis 25. Jänner 2026

1. Wocher im Jahreskreis: 11. bis 18. Jänner 2026

2. Weihnachtswoche und Dreikönig: 4. bis 11 Jänner 2026

Weihnachtswoche: 28. Dezember 2025 bis 4. Jänner 2026

4. Adventsonntag und Weihnachten: 21. bis 28. Dezember 2025

3. Adventwoche: 14. bis 21. Dezember 2025

2. Adventwoche: 7. bis 14. Dezember 2025

1. Adventsonntag: 30. November bis 7. Dezember 2025

34. Woche im Jahreskreis: 23 bis 30 November 2025

30. Woche im Jahreskreis: 26. Oktober bis 2. November 2025

27. Woche im Jahreskreis: 5. bis 12. Oktober 2025

26. Woche im Jahreskreis: 28. September bis 5. Oktober 2025

25. Wochr im Jahreskreis. 21. bis 28. September

24. Woche im Jahreskreis: 14. bis 21. September 2025

23. Woche im Jahreskreis: 7. bis 14. September 2025

22. Woche im Jahreskreis: 31. August bis 7. September 2025

21. Woche im Jahreskreis: 24 bis 31. August 2025

20. Woche im Jahreskreis: 17. bis 24. August 2025

19. Woche im Jahreskreis: 10. bis 17. August; Mariahimmelfahrt 2025

18. Woche im Jahreskreis: 3. bis 10. August 2025

17. Woche im Jahreskreis: 27. Juli bis 3. August 2025

16. Woche im Jahreskreis: 20. bis 27. Juli 2025

15. Woche im Jahreskreis: 13 bis 20. Juli 2025

14.Woche im Jahreskreis: 6. bis 13. Juli 2025

13. Woche im Jahreskreis: 29. Juli bis 6. Juli 2025

12. Woche im Jahreskreis: 22. bis 29. Juni 2025

11. Woche im Jahreskreis: Fronleichnam: 15. bis 22. Juni 2025

Pfingsten: 10. Woche im Jahreskreis: 8. bis 15. Juni 2025

6. Woche der Osterzeit: 25. Mai bis 1. Juni 2025

4. Woche der Osterzeit: 11. bis 18. Mai 2025

3. Sonntag der Osterzeit: 4. bis 11. Mai 2025

Osterwoche: 20. bis 27. April 2025

Karwoche und Ostern 2025: 13. bis 20. April 2025

5. Woche der Fastenzeit: 6. bis 13. April 2025

4. Woche der Fastenzeit: 30. März bis 6. April 2025

3. Woche der Fastenzeit: 23. bis 30. März 2025

2. Fastenwoche: 16. bis 23. März 2025

1.Fastenwoche: 9. bis 16. März 2025

8. Woche im Jahreskreis - Aschermittwoch: 2. bis 9. März 2025

7. Woche im Jahreskries: 23. Februar bis 2. März 2025

6. Woche im Jahreskreis: 16. bis 23. Februar

5. Woche im Jahreskreis: 9. bis 16. Februar 2025

4. Woche im Jahreskreis: 2. bis 9. Februar 2025

3. Woche im Jahreskreis: 26. Jänner bis 2 Februar 2025

2. Woche im Jahreskreis: 19. bis 25. Jänner 2025

2. Weihnachtswoche 2025: 5. bis 12. Jänner 2025

Silvester und Neujahr 2025: 29. Dezembr 2024 bis 6. Jänner 2025

4. Adventwoche und Weihnachten: 22. bis 29. Dezember 2024

3. Adventwoche: 15. bis 22. Dezember 2024

2. Adventsonntag: 8. bis 15. Dezember 2024

1. Adventsonntag: 1. bis 8. Dezember 2024

33. Sonntag im Jahreskreis. 17. bis 24. November 2024

32. Sonntag im Jahreskreis: 10. bis 17. November 2024

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Zukunftsweg der Diözese Linz

Strukturmodell

Hier finden Sie alle Dokumente zum Zukunftsweg der Diözese Linz einschließlich des Links zur Homepage der Diözese mit dem Video der Präsentation und anderen Informationen.

 

Diskussionsgrundlage

Zusammenfassung

Homepage "Zukunftsweg"

alle News

 

Do.
04.06.
19:00 Uhr
Gottesdienst
(Abendmesse)
Do.
11.06.
19:00 Uhr
Gottesdienst
(Abendmesse)
Do.
18.06.
19:00 Uhr
Gottesdienst
(Abendmesse)
Do.
25.06.
19:00 Uhr
Gottesdienst
(Abendmesse)
Do.
02.07.
19:00 Uhr
Gottesdienst
(Abendmesse)
alle Termine
Inhalt:
pfarr team
DDr. P. Leopold Fürst OSB
Seelsorgeteam-Hauptamtliche Ansprechperson
M.: 07615 8015
E.: leopold.fuerst@dioezese-linz.at
Johannes Sieberer-Kefer
1. Pfarrgemeinderatsobmann
Theresia Schachinger
2. Pfarrgemeinderatsobfrau
Ing. Franz Fraunhuber
2. Pfarrgemeinderatsobmann
neues aus der Diözese
Geistliche und weltliche Vokalmusik rund um den Marienmonat Mai und vorsommerliche Kl?nge. Musik zum Wohlf?hlen - interpretiert vom Linzer Vokalsextett Voices unter der Leitung von Josef Habringer.

Lange Nacht der Kirchen 2026: Spürbare Freude am MUTeinander

Eine Nacht, in der Freude, Hoffnung und Gemeinschaft erlebbar wurden: So präsentierte sich am 29. Mai 2026 die Lange Nacht der Kirchen in Oberösterreich. Ein buntes Veranstaltungsangebot lud bei herrlichem Sommerwetter zum Innehalten, Mitmachen und Genießen ein. 

29.05.
Glaube

Mystik & Geist: Glaube

In Folge #50 widmen wir uns gemeinsam mit Seelsorger Robert Janschek der Frage, was Glaube ist, und was er heute bedeuten kann – zwischen Vertrauen, Zweifel und persönlicher Sinnsuche. 

30.05.
Gottfried Bachl: Präsentation der Gesammelten Schriften an der KU Linz

Gottfried Bachl: Präsentation der Gesammelten Schriften an der KU Linz

Gottfried Bachl – ein Theologe, den es zu entdecken gilt: Unter diesem Motto stand am 27. Mai 2026 an der Katholischen Privat-Universität Linz die Präsentation der nun abgeschlossenen Ausgabe seiner Gesammelten Schriften.

28.05.
Terminkalender

Veranstaltungen im Juni und Juli 2026

Terminauswahl von Veranstaltungen und Ereignissen in der Katholischen Kirche in Oberösterreich.
 

28.05.
Das umfangreiche Programm der Langen Nacht der Kirchen stellt die Besucher:innen vor die Qual der Wahl.

Lange Nacht der Kirchen 2026: Wohin soll ich mich wenden?

Mehr als 250 Veranstaltungen in rund 80 Kirchen, Kapellen und kirchlichen Einrichtungen in ganz Oberösterreich: Diese Vielfalt der Langen Nacht der Kirchen stellt Besucher:innen vor die Qual der Wahl. Sicher ist: Ein Besuch lohnt sich!

28.05.
Mit großer Motivation werken die Jugendlichen am Gemeinschaftsacker.

Mit Schaufel, Samen und Teamgeist

Der neue Gemeinschaftsacker im Linzer Jugendzentrum STUWE zeigt, wie gemeinsames Garteln Jugendliche stärkt und wertvolle Gespräche ermöglicht.

Maria als Schutzmantel

Maria als Schutzmantel

Der „Hymnos Akathistos“ gilt als das sprachlich schönste und theologisch tiefste Marienlob der Ostkirche. Vor 1.400 Jahren  wurde es in Konstantinopel erstmals öffentlich gesungen. Zum Ende des Marienmonats Mai widmet sich die Kirchenzeitung diesem Jubiläum. 

„Freunde des  Bibelwerkes“ unter neuem Vorsitz

„Freunde des Bibelwerkes“ unter neuem Vorsitz

Nach dem Tod der langjährigen Vorsitzenden Ingrid Penner, die Motor und Seele der „Freunde“ war, und einer Übergangsperiode wurde am 23. März 2026 Werner Urbanz zum neuen Obmann gewählt.

26.05.
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weitere Artikel lesen
Sa. 30.5.26
"Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?"
Tages­evangelium
Mk 11, 27-33
Sa. 30.05.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit

27 kamen Jesus und seine Jünger wieder nach Jerusalem. Als er im Tempel umherging, kamen die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm

28 und fragten ihn: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?

29 Jesus sagte zu ihnen: Zuerst will ich euch eine Frage vorlegen. Antwortet mir, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue.

30 Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen? Antwortet mir!

31 Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?

32 Sollen wir also antworten: Von den Menschen? Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle glaubten, dass Johannes wirklich ein Prophet war.

33 Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.

Mk 11, 27-33
1. Lesung
Jud 17.20b-25

Lesung aus dem Judasbrief

17Liebe Brüder, denkt an die Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind,

20bgründet euch auf euren hochheiligen Glauben, und baut darauf weiter, betet in der Kraft des Heiligen Geistes,

21haltet fest an der Liebe Gottes, und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi, unseres Herrn, der euch das ewige Leben schenkt.

22Erbarmt euch derer, die zweifeln;

23rettet sie, entreißt sie dem Feuer! Der anderen aber erbarmt euch voll Furcht; verabscheut sogar das Gewand eines Menschen, der der Sünde verfallen ist.

24Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Freude vor seine Herrlichkeit treten zu lassen,

25ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen.

Antwortpsalm: Ps 19 (18B), 8.9.10


Weiterführende Links:
  • Schott-Messbuch
  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Ferdinand III.
  • Hl. Johanna von Orléans
  • Sel. Otto Neururer
  • Hl. Zdislawa
  • Hl. Hubertus von Lüttich
  • Hll. Basilius der Ältere und Emmelia
Sa. 30.05.26
Namenstage
Hl. Ferdinand III.
* 1201, Spanien
† 1252, Spanien
König von Léon und Kastilien
Ferdinand III. war der Sohn von König Alfons IX. von Léon und der Königin von Kastilien. Mit siebzehn Jahren bestieg er den Thron und vereinigte zunächst die beiden Landesteile. Dann kämpfte er gegen die Mauren und eroberte Südspanien mit den Königreichen von Córdoba, Murcia, Jaén und Sevilla zurück. Mit Beatrix, der Tochter Philipps von Schwaben, hatte er sieben Söhne und drei Töchter. Er unterstützte die Verbreitung der Dominikaner und Franziskaner in seinem Reich, förderte den Kirchenbau, z. B. die Kathedrale von Burgos, und gründet die Universität von Salamanca, die eine der größten und berühmtesten des Mittelalters wurde.
Ferdinands Sinn für Gerechtigkeit wurde selbst von seinen Gegnern anerkannt; er versuchte, auch als König als Christ zu leben. So habe er die "Virgin de los Roses", eine Marienfigur, die Ferdinand der Überlieferung nach von seinem Vetter Ludwig IX. von Frankreich erhalten hatte, bei kriegerischen Auseinandersetzungen immer mit sich geführt; die Figur steht heute in der Kathedrale von Sevilla als Schutzpatronin der Stadt.
Ferdinand starb nach seiner Lebensbeichte und wurde im Gewand der Franziskaner-Tertiare, denen er angehörte, in der Kathedrale von Sevilla bestattet.

Hl. Johanna von Orléans
* 6. Jänner 1412, Domrémy, dem heutigen Domrémy-la-Pucelle in Lothringen, Frankreich
† 30. Mai 1431, Frankreich
Retterin Frankreichs, Märtyrerin
Jeanne, Tochter des Bauern und Bürgermeisters Jacques Tarc, hatte mit 13 Jahren im Garten ihres Elternhauses mehrere Erscheinungen des Erzengels Michael, der Katharina und der Margareta, die sie beauftragten, ein gutes Leben zu führen, dann ins benachbarte Frankreich zu gehen und das Land vor den Engländern zu retten. Im hundertjährigen Krieg versuchte England, die Oberherrschaft über Frankreich zu erringen. König Karl VI., der weithin als "schwachsinnig" galt, hatte seinen Sohn Karl VII., den "Dauphin", enterbt und den Thron den Engländern zugesagt. Englischen Truppen hatten schon weite Landesteile besetzt, Orléans war eingekesselt, da folgte Jeanne im Februar 1429 den "innere Stimmen". Sie erbat sich von einem Ritter Beaudricourt eine kleine Begleitmannschaft, mit der sie in Männerkleidung mitten durch Feindesland ritt, den Dauphin in der Stadt Chinon erreichte und ihm - im Namen des Himmels - die Rettung Frankreichs und seine Krönung in Reims zusagte. Drei Wochen lang ließ der ihre Glaubwürdigkeit prüfte und und gab ihr schließlich, mehr aus Verzweiflung und Alternativlosigkeit denn aus Überzeugung, eine kleine militärische Einheit und den Auftrag, einen Proviantzug nach Orléans durchzubringen.
Dies gelang; die Eingeschlossenen wurden von dem Erfolg motiviert, wagten den Ausfall und konnten den Belagerungsring sprengen. Dies war die Wende im Krieg; Jeanne säuberte die demoralisierte Truppe, die Franzosen konnten die Engländer zurücktreiben. Am 14. Juli 1429 konnte der Dauphin wie verheißen in der Kathedrale von Reims als Karl VII. gekrönt werden; Jeanne nahm, mit der Siegesfahne neben dem Altar stehend, an der Feier teil.
Der neue König distanzierte sich alsbald von Jeanne, er wollte Frieden schließen, entließ Teile der Armee und versagte ihr die Unterstützung in ihrem Bemühen, die Engländer restlos vom Festland zu vertreiben; die von Jeanne dennoch betriebene Befreiung von Paris misslang, sie selbst wurde verwundet. Die mit Karl VII. verbündeten Burgunder nahmen Jeanne bei Compiègne gefangen und verkauften sie an die Engländer, die sie als Hure, Hexe und Zauberin anklagten und der Inquisition übergaben. Drei Monate dauerte der Prozess, den Jeanne ohne Beistand führen musste; sie wurde tatsächlich zu einem Bekenntnis ihrer Schuld gebracht - nicht zuletzt wohl auch aus Enttäuschung, dass die von "ihren Stimmen" versprochene Rettung nicht erfolgt war -, doch hielt sie ihren Widerruf nicht aufrecht und wurde als "notorisch rückfällige Ketzerin" auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Eine Überprüfung des Urteils führte dazu, dass Papst Callistus III. es im Juli 1456 aufhob. Ab dem 19. Jahrhundert verbreitete sich Jeannes Ruf und die Verehrung in ganz Frankreich, Jeanne wurde zum Stoff von Romanen, Theaterstücken und Gesängen, die teilweise in die Weltliteratur eingingen. Jeanne nannte sich selbst "la Pucelle", "die Jungfrau", ihr Heimatort nennt sich heute danach Domrémy-la-Pucelle.

Sel. Otto Neururer
* 25. März 1882, Piller bei Landeck, Österreich
† 30. Mai 1940
Priester, Märtyrer
Otto Neururer wurde als zwölftes Kind einer Bauernfamilie geboren und verspürte schon früh den Wunsch, Priester zu werden. Er war ein etwas schüchterner, aber intelligenter Junge. Nach der Ausbildung in Brixen und der 1907 erfolgten Priesterweihe wirkte er als Religionslehrer in Innsbruck und schloss sich der Christlich-Sozialen Bewegung an, was Konflikte mit seinen Vorgesetzten zur Folge hatte. 1932 wurde er Pfarrer in Götzens in Tirol.
Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland verklagte ein SA-Mann und Freund des nationalsozialistischen Gauleiters Pfarrer Neururer bei der Gestapo mit dem Argument, Neururer habe eine deutsche Ehe verhindert, weil er einer jungen Frau erfolgreich von der Eheschließung mit diesem aus der Kirche ausgetretenen und geschiedenen Mann abriet. Neururer wurde festgenommen, war zunächst im Gefängnis in Innsbruck, dann im Konzentrationslager Dachau, schließlich im Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar. Dort kam ein Mitgefangener mit der Bitte, ihn zu taufen; Neururer witterte eine Falle, entzog sich aber dennoch nicht dieser Aufgabe. Tatsächlich wurde er dann zwei Tage später zur verschärften Haft in den Bunker verbracht und mit dem Kopf nach unten aufgehängt. Er starb daran nach einem 34 Stunden währenden, schmerzhaften Todeskampf als erster Priester, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

Hl. Zdislawa
* 1215, Mähren, Tschechien
† 1252, Tschechien
Terziarin, Wohltäterin
Zdislawa wurde Dominikaner-Terzarin, mit 17 Jahren schloss sie die Ehe mit Gallus. Als Ehefrau und Mutter half sie Armen, Legenden erzählen von Heilungen und Totenauferweckungen. Sie gilt als Gründerin des Dominikanerinnenklosters in Deutsch-Gabel.

Hl. Hubertus von Lüttich
* 655, Toulouse, Frankreich
† 30. Mai 727, Belgien
Glaubensbote in den Ardennen, Bischof von Maastricht und Lüttich
Hubertus war nach der Überlieferung Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse, wohl auch verwandt mit Plektrudis, der Frau des ostfränkischen Hausmeiers Pippin dem Mittleren. Er lebte als Pfalzgraf am Hof von Theoderich III. in Paris, musste aber aus dieser Position fliehen und ging nach Metz zu Pippin. Er heiratete die Prinzessin von Löwen und bekam den Sohn Floribert, der später sein als Nachfolger als Bischof von Lüttich (Liège) wurde. Nach dem Tod seiner Gattin bei der Geburt dieses ersten Sohnes zog er sich von allen Ämtern zurück, lebte sieben Jahre als Einsiedler in den Ardennen und ernährte sich durch die Jagd.
In dieser Zeit festigte sich sein Glaube, er ließ sich zum Priester weihen, wirkte als Glaubensbote in Brabant und den Ardennen und gilt deshalb als der Apostel der Ardennen. Um 705 wurde er Bischof von Tongern-Maastricht, er galt als umsichtig und milde. Bei einer Hungersnot rettete er Tausende Menschen vor dem Tod. Am 24. Dezember 717 (oder 718?) ließ er die Gebeine von Lambert nach Lüttich (Liège) übertragen, im Anschluss verlegte er den Bischofssitz nach Lüttich und erbaute die Kathedrale an der Stelle, an der sein Lehrer Lambert ermordet worden war.
Seit dem 15. Jahrhundert wird die Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem - an einem Karfreitag - ein mächtiger Hirsch mit dem Kruzifix zwischen dem Geweih erschien, was ihn bekehrte; dieses Motiv stammt aus der Eustachius / Placidus-Legende. Die Grundlage für die Zuschreibung dieses Motivs an Hubertus war seine Zeit als Einsiedler, ihr Motiv, dem damals oft unmäßigen Jagdgebärden Einhalt zu gebieten.
Hubertus' Gebeine wurden am 3. November 743 erhoben, aus diesem Anlass entstand die erste schriftliche Lebensgeschichte, die aber trotz der persönlichen Beziehungen des Verfassers zu Hubertus mehrfach durch Ungenauigkeit und Anleihe bei den Traditionen anderer Heiliger in ihrer Glaubwürdigkeit geschmälert ist. 825 kamen die Reliquien ins Kloster in Andagium - dem heutigen Saint-Hubert - in den Ardennen, seit der französischen Revolution sind sie verschwunden.
Die Verehrung vin Hubertus erfuhr seit dem 10. Jahrhundert starke Verbreitung, er zählt in Belgien und den angrenzenden Gebieten noch heute zu den populärsten Heiligen. Saint-Hubert war im Mittelalter ein bedeutender Wallfahrtsort. Im 15. Jahrhundert wurde ein Ritterorden nach Hubertus benannt. Am Hubertus-Tag wird Brot, Salz und Wasser geweiht, der Verzehr soll vor Tollwut, Hunde- und Schlagenbiss schützen. Hubertus-Brot schützt Haustiere, umgekehrt heißt die Tollwut in der französischen Sprache Hubertus-Krankheit. Zu einem beliebten christlichen Brauch sind vielerorts die Hubertusmessen geworden, bei denen Jäger mit Blasinstrumenten den musikalischen Teil des Gottesdienstes gestalten. In der Zeit um den Gedenktag finden traditionell auch die nach Hubertus benannten Jagden statt. Er gehört zu den vier heiligen Marschällen, in manchen Gegenden wird er auch zu den 14 Nothelfern gezählt.

Hll. Basilius der Ältere und Emmelia
* 270, Kappadokien, Türkei
† 330
Ehepaar
Basilius, verheiratet mit Emmelia, war der Vater von Basilius dem Großen, Gregor von Nyssa, Petrus von Sebaste und Makrina.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Emmelia über 40 Jahre lang im Kloster.




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  • Evangelium Tag für Tag

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